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Freitag, 29. Juli 2016

Fazit Nordwestmecklenburg

Die Rückfahrt von der Ostseeinsel Poel, knapp mehr als 180 Kilometer, hat nur etwa zweieinhalb Stunden gedauert; ich bin wieder zuhause und freue mich schon jetzt riesig auf die nächste Etappe meiner "Ostseeküstenexpedition".

Eine kleine, aber feine Reise, die sich 'mal richtig gelohnt hat! Ich hatte überwiegend schönes Sommerwetter und konnte in den vier Tagen mit dem Fahrrad mehr als 120 Kilometer zurücklegen. Besonders gefallen haben mir die Ostseeinsel Poel und natürlich die alte Hansestadt Wismar, wo ich allerdings nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter hatte. Aber auch Boltenhagen war für mich eine Überraschung, und an das Schloß Bothmer erinnere ich mich gern zurück!

Ich habe sehr viel Neues gesehen und genossen; auf diese Weise unterwegs zu sein und in Ruhe und mit viel Neugierde das mir völlig unbekannte Ostdeutschland zu erkunden, war wirklich klasse, noch dazu, wo die Anfahrt ein "Klacks" ist und sich daher hoffentlich noch sehr viele solcher schönen Reisen anschließen werden.

Steckbrief Nordwestmecklenburg

Dauer inkl. Hin- und Rückreise: 6 Tage
Strecke: 427 Kilometer
Diesel: 42,7 Liter zu 46,54€ (im Schnitt 1,09€ pro Liter)
Verbrauch: 10 Liter auf 100 Kilometer
Übernachtungen: 5 zu 44,10€ (im Schnitt 8,82€ pro Übernachtung)
Kosten: 101€ (für Diesel, Übernachtungen und Tickets aller Art)

Donnerstag, 28. Juli 2016

Auf der Ostseeinsel Poel

Von der Ostseeinsel Poel hatte ich eigenartigerweise vor dieser Reise auch noch niemals etwas gehört, obwohl sie mit 34 km² immerhin die siebtgrößte Insel Deutschlands ist! Sie ist über einen befahrbaren Damm vom Festland aus zu erreichen und liegt nur ein paar Kilometer nördlich von Wismar, also eine sehr kurze Fahrt für mich heute morgen...

Mein Reiseführer versprach sehr viel Natur, mehr als 10 Kilometer lange Sandstrände, Deutschlands ältestes Vogelschutzgebiet, zwei Leuchttürme und einige hübsche, kleine Orte, die offensichtlich ohne den Massentourismus der anderen Ostseebäder gut auskommen können. Zudem stehen viele Fahrradwege zur Verfügung, auch an den Küsten entlang. Gründe genug also, diese Insel 'mal etwas näher zu erkunden...

Ich hatte mir im Vorfeld einen Wohnmobilstellplatz in Timmendorf-Strand (nicht zu verwechseln mit der Gemeinde Timmendorfer Strand nördlich von Lübeck), einem Ortsteil von Timmendorf, ausgesucht, der sich als recht komfortabel entpuppte; von da aus waren es nur ein paar wenige Schritte zum kleinen Hafen und zum Strand, und dort steht auch einer der beiden Leuchttürme der Insel.







Mittwoch, 27. Juli 2016

Von Schwedenköpfen und Tittentastern

Heute stand der Besuch der alten Hansestadt Wismar an; dazu fuhr ich auf den gut ausgestatteten Wohnmobilpark Westhafen, der recht günstig liegt und daher mit 10 Euro pro Nacht auch nicht allzu teuer ist. Zu Fuß benötigt man von dort bis zum Markplatz in der Altstadt ungefähr 15 bis 20 Minuten, aber ich nahm, wie gewohnt, natürlich wieder das Fahrrad.

Mein erstes Ziel war der "Alte Hafen" mit seinen historischen Schiffen, den Fahrgastschiffen und Fischerbooten am Rand der Altstadt. Trotz des ziemlich miesen Wetters (Himmel wolkenverhangen, relativ kalt, ab und zu kurze Nieselschauer) herrschte dort recht viel Betrieb; ein Highlight, zumindest in gastronomischer Hinsicht, schien wohl der Backfisch zu sein, jedenfalls sah man an den Ständen und Schiffen, die diese echt verlockend duftende Mahlzeit in verschiedenen Variationen verkauften, die längsten Menschenschlangen!



Dienstag, 26. Juli 2016

Rund um Boltenhagen

Heute habe ich Boltenhagen und dessen Umgebung erkundet.

Ich gestehe, dass ich bis zur Vorbereitung auf diese Reise noch niemals etwas von diesem Ort gehört hatte. Umso erstaunter war ich, hier ein "ausgewachsenes" Ostseebad, ja sogar ein Seeheilbad vorzufinden, mit einem hübschen Kurhaus, einer fast 300 m langen Seebrücke, der etwas abseits des Orts gelegenen, sehenswerten Steilküste, von der man einen tollen Blick über die Mecklenburger Bucht hat, und natürlich mit jeder Menge Touristen! Hier werden alle nur denkbaren Freizeitaktivitäten angeboten, sogar eine Tauchschule gibt's hier...

Boltenhagen liegt ungefähr 20 km westlich von Wismar; die Fahrt dorthin von meinem gestrigen Übernachtungsplatz in Rosenhagen war daher nicht mehr als ein "Katzensprung". Mein erstes Ziel war, wie schon gestern angedeutet, ein Fahrradladen, den ich dank Internetrecherche auch sofort fand. Dort kaufte ich gleich zwei neue Fahrradschläuche, montierte einen davon sofort an Ort und Stelle auf dem Bürgersteig vor dem Laden (womit ich mir einige ziemlich leicht zu deutende Blicke von Passanten einhandelte...) und fuhr dann ein Stückchen weiter, um auf einem WoMo-Stellplatz direkt an der Hauptstraße einzuchecken.

Wie zu erwarten, war der noch rappelvoll, und ich musste einige Minuten warten, bis endlich ein Platz frei wurde. Danach konnte ich den Papierkram erledigen (der Stellplatz war eher wie ein Campingplatz organisiert, mit "richtiger" Rezeption, Duschen, Toiletten usw.) und dann auch schon mein Fahrrad für meine heutige Sightseeing-Tour vorbereiten.

Das Wetter heute war traumhaft schön! Zuerst radelte ich ein bisschen im Ort umher, sah mir den zentralen Platz mit dem Kurhaus an, den sehr langen und breiten Strand sowie die Seebrücke, und staunte, wie lebhaft es hier zuging!








Montag, 25. Juli 2016

Meck-Pomm, ich komm...

Bis zu meiner nächsten Auslandsreise in die Normandie und in die Bretagne Anfang September muss ich leider noch ein paar Wochen warten; Zeit genug also, zwischendurch noch die ein oder andere Kurzreise mit dem Wohnmobil zu unternehmen...

Als Thema für diese Reise sowie für einige weitere im nächsten und wahrscheinlich auch in den folgenden Jahren hab' ich mir die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns ausgesucht, von der ich bis heute eigentlich noch so gut wie gar nichts kenne, wenn man 'mal von einer kurzen, aber alkoholgetränkten Vatertagstour mit Arbeitskollegen auf die Insel Rügen vor gefühlten Hundert Jahren absieht!

Auf die Highlights wie z.B. Fischland-Darß-Zingst, Hiddensee, Rügen, Usedom und die wunderschönen, alten Hansestädte freue ich mich natürlich ganz besonders, aber weil ich wirklich die gesamte Küste intensiv kennenlernen möchte, fange ich auf dem ersten Teilstück ganz im Westen, in Nordwestmecklenburg, an; dabei orientiere ich mich im Wesentlichen an einem dazu passenden Reiseführer, den ich mir zu diesem Zweck extra besorgt habe, den Wohnmobil-Tourguide aus dem Reise-Know-How-Verlag mit dem Titel "Die schönsten Touren an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns". Klingt doch vielversprechend, oder...?

Die Anfahrt gestaltete sich recht einfach, schließlich waren es nur 120 km bis nach Schönberg, einer kleinen Stadt nahe der A20, etwa 15 km östlich von Lübeck. Dort habe ich auf einem Parkstreifen im Industriegebiet völlig allein und ungestört übernachtet. Heute morgen bin ich dann ungefähr 20 km weiter nach Rosenhagen gefahren, einem winzigen Ortsteil von Dassow, der schon fast an der Ostseeküste liegt. Dort gibt es am Ortseingang einen ruhig gelegenen Wohnmobil-Stellplatz für 9,50 Euro pro Übernachtung; als ich ankam, waren gerade 'mal drei oder vier Wohnmobile auf dem Platz, später am Abend stand ich dort sogar ganz allein!

Dies war der perfekte Startpunkt für meine Radtour! Bereits nach ein paar Minuten war ich direkt am Strand und sah mich dort etwas um; es war heute leider etwas diesig, aber dafür relativ warm und windstill, und ab und zu kam die Sonne doch noch "ungefiltert" hervor. Perfekte Bedingungen also!

Mein erstes Ziel war die ca. 3 km lange Halbinsel Priwall. Die gehört zwar nicht zu Mecklenburg, sondern zu Schleswig-Holstein, aber es war schon sehr lange mein Wunsch, endlich 'mal auf dieser Seite der Trave-Mündung zu stehen, dort, wo auch das schmucke Museumsschiff Passat festgemacht hat. Außerdem kommt man, wenn man die Halbinsel komplett umrundet, auch durch das Natur- und Vogelschutzgebiet "Südlicher Priwall", das ich als sehr sehenswert empfunden habe; die Radwege führen überwiegend an der Trave und an der Pötenitzer Wiek entlang...

Dort, wo die Halbinsel beginnt, verlief früher die innerdeutsche Grenze. Zwischen der Lübecker Bucht im Norden und der Pötenitzer Wiek im Süden liegen dort nur knapp 300 Meter. Zur Erinnerung an die Grenzöffnung in diesem Abschnitt am 3. Februar 1990 wurde hier ein Findling mit einer entsprechenden Inschrift aufgestellt; daneben findet man eine etwas ausführlichere Informationstafel.



Freitag, 8. Juli 2016

Fazit Norwegen

Ich bin zuhause!

Bin heute morgen gegen 08:30 Uhr in Kopenhagen losgefahren und mit reichlich Pausen und ohne größere Staus nach ca. 9,5 Stunden wieder in Pinneberg angekommen!

Natürlich freue ich mich, wieder zuhause zu sein; so faszinierend und kurzweilig so eine Reise auch ist, sie ist natürlich in gewisser Weise auch anstrengend, und die Aussicht, wieder 'mal mit jeder Menge Zeit abends auf der Couch herumzulümmeln und gemütlich fernzusehen, hat momentan 'was! Und ebenso freue ich mich natürlich auf meine Familie...

In fünf Wochen hab' ich mehr als 8.300 Kilometer zurückgelegt, aber ich bereue keine Minute und keinen Kilometer davon! Wer meine Reiseberichte gelesen hat, weiß ja, dass Dänemark, Schweden und Finnland dieses Mal nicht mein Schwerpunkt waren, sondern eben Norwegen, insbesondere die Lofoten und das geographische Ziel meiner Reise, das Nordkap!

Man sagt, Norwegen ließe einen nicht mehr los, wenn man einmal dort war! Nun, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber dass Norwegen immer wieder eine Reise wert ist, auch wenn man noch so oft da war, das kann ich ruhigen Gewissens unterschreiben!

Mit dem Wetter hatte ich leider nicht so viel Glück, vor allem auf den Lofoten. Aber insgesamt konnte ich doch zufrieden sein, vor allen, wenn ich an die weiteren Highlights Bergen, Flåm, Geiranger und das Nordkap denke; dort war das Wetter nämlich ausgezeichnet!

Muss man mit dem Wohnmobil ans Norkap fahren? Vielleicht nicht unbedingt, aber für mich war das wichtig und der Gedanke, dort ein weiteres Mal hinzufahren, gefällt mir gar nicht schlecht!

Das Faszinierendste, glaube ich, ist aber das, was man in Norwegen jeden Tag zu sehen bekommt, und vielleicht vor Ort gar nicht genug würdigt: die großartige Landschaft mit den vielfältigen Gebirgszügen, den unzähligen Fjorden, den teilweise spektakulären Fjells, den "niedlichen" Orten mit den roten Fischerhütten und so vieles mehr... Das wird unter anderen dazu beitragen, dass dies nicht mein letzter Besuch in Norwegen bleiben soll!

Ich hoffe, dass euch dieser Reisebericht gefallen hat, und dass der eine oder andere von euch sich vielleicht sogar ein paar Anregungen für eine eigene Norwegen-Planung holen konnte! Über Kommentare, gerne auch Kritik (zu viel Text? Zu viele Fotos?), würde ich mich sehr freuen...

Und zum Schluß hier wieder, wie schon bei den vorherigen Reiseberichten, ein paar Zahlen für die "Statistiker" unter euch sowie meine Reiseroute... ;-)

Steckbrief Norwegen

Dauer inkl. Hin- und Rückreise: 33 Tage
Strecke: 8.332 Kilometer
Diesel: 777 Liter zu 1044,00€ (im Schnitt 1,34€ pro Liter)
Verbrauch: 9,33 Liter auf 100 Kilometer
Übernachtungen: 32 zu 237,00€ (im Schnitt 7,41€ pro Übernachtung)
Kosten: 2.170,00€ (für Diesel, Übernachtungen, Maut, Fähren, Internet und Tickets aller Art)

Donnerstag, 7. Juli 2016

Die ziemlich kleine Meerjungfrau

Ich weiß ja nicht, wie groß diese Damen so im Allgemein werden, aber die Kleine Meerjungfrau (dänisch: den lille Havfrue) an einer Uferpromenade in Kopenhagen zählt mit ihrer Höhe von gerade 'mal 125 Zentimetern wohl auf jeden Fall zu den kleinsten Wahrzeichen der Welt!

Die auf einem Findling installierte bronzene Statue hab' ich früher schon zweimal gesehen, einmal im Rahmen eines Ausflugs als Schüler und später, etwa Mitte der 70er Jahre, noch einmal als Soldat. An beide Besuche habe ich kaum konkrete Erinnerungen, daher durfte ich die berühmte Wassernixe dieses Mal erneut kennenlernen...


Ich war am 4. Juli von Linköping nach Karlskrona, einer an der Ostsee gelegenen Hafenstadt, gefahren, hatte dort im Jachthafen übernachtet und verließ Schweden am nächsten Morgen über die Öresundbrücke (Maut: satte 105,00 EUR). Gegen Mittag traf ich in Kopenhagen ein; für die dänische Hauptstadt hatte ich jetzt noch genügend Zeit, denn ich musste erst am 8. Juli wieder zuhause sein.

Sonntag, 3. Juli 2016

Zu Besuch bei ABBA

Eigentlich eine Schande, dass ich erst jetzt zum allerersten Mal in dieser faszinierenden Stadt bin! Dabei ist Stockholm eine der schönsten Städte der Welt, und zwar nicht nur meiner Meinung nach...

Die schwedische Hauptstadt bietet neben ihrem schönen, stets maritim wirkenden Stadtbild und ihrer verteilten Lage auf mehreren Inseln eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, für die man sicher ein paar Tage benötigt, um sie sich anzuschauen!

Diese Zeit hatte ich leider nicht, aber weil Stockholm nun 'mal auf meiner Strecke lag, wollte ich natürlich nicht daran vorbeifahren. Ich hatte also, inklusive An- und Abfahrt, etwa zwei Tage eingeplant, um mir zumindest einen ersten Eindruck zu verschaffen; eine ausführliche Erkundung der Stadt und auch ihrer Umgebung möchte ich gern, wie ja schon erwähnt, bei einem späteren Schwedenurlaub nachholen.

Ich war gestern morgen bereits früh auf den Beinen und hatte bis in die Stadt nur etwa eine Stunde zu fahren. Ziel war ein großer Wohnmobilstellplatz im Stadtteil Långholmen, auf der gleichnamigen Insel gelegen. Dieser Platz ist aufgrund seiner strategisch günstigen Lage natürlich nicht ganz billig (ca. 28 Euro pro Übernachtung), aber dennoch sehr gefagt; es wird empfohlen, vorher zu reservieren, was ich auch getan habe. Eigentlich soll man erst ab 14:00 Uhr anreisen, aber das war mir für meine Planung viel zu spät und so traf ich dort bereits gegen kurz nach 9:00 Uhr ein.

Die Fahrt durch die Stadt war ziemlich anstrengend, denn es goss wie aus Kübeln, dazu gab's ein heftiges Gewitter mit Blitz und noch mehr Donner direkt über der Stadt! Ich kam genau in den Berufsverkehr hinein und unter diesen Bedingungen mit einem 7,50-Meter-Wohnmobil durch eine völlig fremde Stadt, die auch noch unzählige Baustellen (sprich: Umleitungen) für mich parat hatte, zu navigieren, ist alles andere als einfach! Wie schon in der Toskana, während der Fahrt von Pisa nach Lucca, quatschte mich auch noch meine Navi-Tante derartig voll, dass ich kurz davor war, sie abzustellen, dann hätte ich allerdings überhaupt nicht mehr gewußt, wohin ich fahren sollte. Schließlich traf ich irgendwann aber doch noch unfallfrei an meinem Ziel ein... ;-)

Ich hatte Glück; für ein Wohnmobil meiner Länge war gerade genau ein Platz frei. "schon frei" müsste man sagen, nicht "noch frei", denn die Leute, die heute abreisen würden, waren ja bestenfalls erst beim Frühstück...

Ich parkte also mein Wohnmobil auf dem zugewiesenen Platz, prüfte, ob meine SAT-Antenne Empfang hatte (gestern lief das EM-Spiel Deutschland-Italien!), studierte noch kurz einen schön übersichtlichen Stadtplan, den ich am Empfang bekommen hatte, bereitete mein Fahrrad vor und machte mich dann auf zu meiner ersten Radtour in der schwedischen Mentropole.

Das Wetter war zwar nicht gerade perfekt, aber ganz ok; zwischendurch gab's hin und wieder 'mal einen Regenschauer, aber es schien auch häufig für längere Zeit die Sonne. Die Fahrt vom WoMo-Stellplatz in die Innenstadt war schon 'mal sehr schön und hatte auch so einige Fotomotive für mich parat.



Ich hatte keine bestimmte Tour geplant und fuhr daher zuerst einmal zum königlichen Schloß, um mir die berühmte Wachablösung anzuschauen.

Freitag, 1. Juli 2016

Durch Finnland und Schweden

Ich war jetzt also, nach dreieinhalb Wochen in Norwegen, wieder auf der Rückreise nach Deutschland! Die Strecke von Kirkenes bis zu meinem Wohnort betrug immerhin noch ca. 2.700 km, und ich hatte dafür 10 Tage eingeplant. Zeit genug also, um auch noch Stockholm und Kopenhagen einen Besuch abzustatten.

Nach etwa 400 km durch Finnland bin ich bereits vorgestern über die Grenze nach Schweden gefahren. Die finnische Landschaft ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt hatte: sehr viel Wald, sehr viele Seen, wenig befahrene, endlose Straßen.