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Dienstag, 28. Juni 2016

Vom Nordkap nach Kirkenes

Gestern begann meine vorerst letzte Etappe in Norwegen! Die Strecke vom Nordkap bis nach Kirkenes betrug wieder ca. 550 km und erforderte daher ebenfalls eine Zwischenübernachtung.

Am Morgen erwartete mich noch besseres Wetter als auf den Hinfahrt zum Kap und ich freute mich deshalb ganz besonders auf die Rückfahrt über die Insel Magerøya bis zur Europastraße E6.

Durch das intensive und von keiner Wolke getrübte Sonnenlicht kamen mir manche Buchten und Strände noch karibischer vor als schon am Vortag, obwohl es mit 16 bis 18 Grad gar nicht besonders warm war. Besonders die Passagen direkt an der Küste konnte ich nun noch intensiver genießen.






Schließlich musste ich wieder, wie ja auch schon am Vortag, durch den 1999 eröffneten Nordkaptunnel. Er ist fast 7 km lang und liegt an der tiefsten Stelle mehr als 200 m unter dem Meeresspiegel! Die Mautpflicht für die Finanzierung der Baukosten von etwa 110 Millionen Euro endete - zwei Jahre früher, als geplant - bereits Mitte 2012. Glück für mich, denn die Maut für ein Wohnmobil betrug zuletzt fast 50 Euro, für eine Strecke, wohlgemerkt...

Sonntag, 26. Juni 2016

71° 10' 21"

Yippieeeee! Endlich am Nordkap! Endlich am nördlichsten Punkt des europäischen Festlands, auf einer Breite von 71 Grad, 10 Minuten und 21 Sekunden...


Oder etwa doch nicht? Ok, die Positionsangabe stimmt, aber das andere nicht! Was viele gar nicht wissen (und die Tourismusverbände uns natürlich auch nicht verraten mögen)...

... das Nordkap gehört gar nicht zum europäischen Festland, sondern es liegt auf einer Insel namens Magerøya!

... es gibt auf Magerøya einen andern Punkt, der noch nördlicher liegt, und den man bei gutem Wetter sogar vom Nordkap aus sehen kann!

... unter allen zu Europa zählenden Inseln oder Inselgruppen gibt es noch so einige, die deutlich nördlicher liegen als Magerøya, z.B. Spitzbergen!

Freitag, 24. Juni 2016

In Tromsø

So langsam, aber sicher, komme ich dem eigentlichen Ziel und dem Wendepunkt meiner Reise, dem Nordkap, immer näher! Von Harstad bis dorthin sind's jetzt nur noch etwas mehr als 900 Kilometer!

Die direkte Verbindung würde überwiegend auf der bereits mehrfach erwähnten Europastraße E6 erfolgen, allerdings wollte ich mir einen weiteren Abstecher "genehmigen", um die größte Stadt Nordnorwegens besuchen zu können!

Tromsø liegt etwa 70 Kilometer abseits der E6, hat ca. 74.000 Einwohner und kann neben dem schon oben aufgeführten mit einigen weiteren Superlativen glänzen: flächenmäßig größte Stadt Norwegens (so groß wie das Saarland!), nördlichste Universität der Welt, nördlichste Kathedrale der Welt, größte Stadt nördlich des Polarkeises, nördlichste Brauerei der Welt, usw..

Leider kommt noch ein weiterer Superlativ dazu, jedenfalls aus meiner Sicht: Tromsø war die verregnetste von allen bisher besuchten Städten auf dieser Reise, und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie diesen Titel noch abgeben wird! Tromsø lag bei meiner Ankunft unter einer einzigen, wirklich dicken und bedrohlich aussehenden Regenwolke. Während des gesamten Nachmittags und während des Abends wechselten sich Nieselregen, Starkregen und "nur noch 'n bisschen Abtropfen" ab und machten mir es wirklich schwer, die Stadt zu genießen...

Die Universität, der Flughafen und das Zentrum der Stadt liegen auf der Insel Tromsøya; die meisten Besucher erreichen oder verlassen sie über die imposante Tromsøbrua (Tromsø-Brücke), die nach ihrer Fertigstellung 1960 Nordeuropas größte Spannbetonbrücke war und heute zu den Wahrzeichen der Stadt gehört.



Als erstes wollte ich mir einen Übernachtungsplatz suchen. Mein Reiseführer sprach von einem zwar kostenpflichtigen, aber "strategisch" günstig gelegenen Parkplatz neben dem Polarium, den wollte ich aufsuchen!

Donnerstag, 23. Juni 2016

Farvel, Lofoten!

Heute ist bereits mein sechster Tag auf den Lofoten! Da ich von meinem Übernachtungsplatz bis zum Übergang der Europastraße E6 auf das Festland noch mehr als 200 km zu fahren hatte, würde ich mit meinem geplanten Aufenthalt von etwa einer Woche auf den Lofoten auch ganz gut hinkommen.

Ich könnte vielleicht doch noch ein oder zwei Tage dranhängen, aber die Wettervorhersage für die ganze nächste Woche versprach überhaupt keine Besserung und so entschloss ich mich schweren Herzens, zurück auf's Festland und weiter Richtung Nordkap zu fahren. Ich denke, dass ich in den nächsten Jahren noch einmal hierher zurückkehren kann, dann hoffentlich mit mehr Zeit und/oder mehr Glück beim Wetter!

Als heutiges Etappenziel hatte ich mir Harstad ausgewählt, mit fast 25.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Nordnorwegen, auf der Insel Hinnøya gelegen.

Die Fahrt dorthin verlief mehr oder weniger ereignislos, etwas aufgelockert nur nur eine Fährpassage. Das Wetter war, sagen wir's 'mal ganz neutral, wechselhaft; ab und zu blinzelte die Sonne durch, häufig gab es Regen, aber die meiste Zeit hindurch zeigte sich der Himmel "grau in grau"...

Mein Ziel erreichte ich am Spätnachmittag; ich fand direkt am Hafen einen kostenlosen (weil nach 16:00 Uhr) Parkplatz und genehmigte mir erst einmal ein "dringendes Käffchen".



Danach raffte ich mich zu einem kleinen Spaziergang am Hafen entlang durch die Stadt auf, obwohl es immer wieder 'mal nieselte. Nach der Rückkehr zum Wohnmobil und einem kurzen "Feierabend-Schläfchen" hatten sich die "bösen" Wolken überraschenderweise fast vollständig verzogen und der Hafen präsentierte sich in schönstem Sonnenschein! Also unternahm ich einen zweiten Spaziergang und genoss, seit mehreren Tagen das erste Mal, die schöne und wärmende Abendsonne.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Von Å nach Eggum

Der Regen hatte in der Nacht aufgehört, so konnte ich mir nach einem gemütlichen Frühstück wenigstens den Ort etwas genauer ansehen. Vom Parkplatz aus führte ein zunächst bequemer, geteerter Fußweg auf ein riesiges, größtenteils bemoostes Felsplateau ganz im Süden des Orts, von dem aus man auf das Meer und die gewaltigen Felswände drumherum blicken konnte. 


Von dort aus ging es dann in den kleinen Ort, dessen Häuser teilweise sehr verstreut liegen und die sich zwangsläufig an den überwiegend felsigen Untergrund anpassen und daher meist auf Stelzen stehen müssen.


Es gibt ein sehenswertes Fischereimuseum und am Ortseingang sogar das einzige Stockfischmuseum der Welt, wo man sämtliche Arbeitsvorgänge vom Fang des Dorsches bis hin zum Versand der gepressten Stockfischbündel nach Italien und in andere Länder nachverfolgen kann.

Dienstag, 21. Juni 2016

Wer "Å" sagt...

...muss in diesem Fall nicht zwangsläufig "B" sagen, sondern spricht hier wahrscheinlich vom südlichsten Ort auf den Lofoten, am äußersten Ende der Europastraße E10 gelegen, der den kürzesten Ortsnamen der Welt aufweisen kann! Klar, es gibt noch ein paar weitere Orte auf der Welt, deren Namen ebenfalls nur aus einem Buchstaben bestehen, und ganz offiziell heißt diese 100-Seelen-Gemeinde ja auch "Å i Lofoten", aber trotzdem stimmt die obige Behauptung! Der Name bedeutet übrigens soviel wie "Bach" oder "kleiner Fluß".

Å hatte ich mir heute als Tagesziel vorgenommen; die direkte Entfernung von meinem gestrigen Übernachtungsplatz betrug nur etwa 70 Kilometer, aber natürlich wollte ich zusätzlich einige Abstecher machen. Die Entfernungen auf den Lofoten sind glücklicherweise nicht besonders groß und es gibt, obwohl es bei einem ersten Blick auf die Karte nicht so aussieht, unzählige Möglichkeiten, von der "Hauptader" E10 abzubiegen, um dadurch etwas abgelegenere Orte und Strände besuchen zu können. Den Weg von Å bis nach Svolvær, dem Ort, an dem ich mit der Fähre angekommen war, musste ich sowieso wieder zurückfahren; erst ganz im Norden der Lofoten führt die E10 auf's Festland zurück...

Mein erstes Ziel war der Ort Leknes, mit über 2.700 Einwohnern sowie Flug- und Seehafen für Lofoten-Verhältnisse schon fast als Großstadt zu bezeichnen! Dort hielt ich allerdings nur, um zu tanken, zu entsorgen (Abwasser ablassen, Frischwasser auffüllen und Chemie-Toilette entleeren) und um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

Bei Vareid bog ich von der E10 ab und fuhr zum kleinen Ort Vikten. Dort kann man eine Glashütte besuchen und den Glasbläsern bei der Arbeit zusehen.



Leider war es noch viel zu früh; die Familie Tagrand (Vater und Sohn) war zwar anwesend, aber die öffentliche Vorführung fand erst viel später statt. Trotzdem war es interessant, sich dort umzusehen; im Shop werden die Erzeugnisse der beiden Künstler angeboten, und zwar zu wirklich "saftigen" Preisen.

Montag, 20. Juni 2016

Endlich Mitternachtssonne

Der erste Blick nach dem Aufwachen heute morgen gilt natürlich wieder 'mal dem Wetter: Immer noch bedeckt, aber wenigstens kein Regen...

Nach dem Frühstück fahre ich nach Henningsvær, einem kleinen Fischerdorf, das oftmals auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet wird. Es liegt nur etwa 24 Kilometer von Svolvær entfernt, dem Ort, an dem vorgestern meine Fähre vom Festland anlegte.

Nun, dass man sich nicht in Venedig befindet, merkt man allein schon am Wetter, aber auch sonst finde ich diese Bezeichnung doch sehr weit hergeholt! Der Ort liegt auf zwei länglichen, vorgelagerten Inseln, die parallel zueinander verlaufen, der Bereich dazwischen bildet praktisch den Hafen des Orts. Was mich daran aber an Venedig erinnern soll, bleibt mir während meines Besuchs vollständig verborgen; auch den kanalartigen Sund kann man beim besten Willen nicht mit dem Canal Grande der berühmten Lagunenstadt vergleichen...

Trotzdem ist der Ort, der ein beliebtes Touristenziel auf den Lofoten ist, natürlich hübsch anzusehen, selbst bei diesem grauen Himmel. Nachdem man zwei einspurige Brücken, deren Überquerung durch Ampelbetrieb geregelt wird, passiert hat, gelangt man auf einen geräumigen Parkplatz, auf dem man mit dem WoMo auch übernachten könnte. Von dort aus geht's zu Fuß durch den interessanten Ort.



Hier gibt's unzählige Fotomotive und der Ort ist noch ziemlich leert. Ab und zu kommt ein Kleinbus, "spuckt" ein paar Touristen aus, die sofort die Andenkenläden ins Visier nehmen, und ein paar Minuten später ist er schon wieder verschwunden.

Sonntag, 19. Juni 2016

Chillen auf den Lofoten

Heute morgen war ich wirklich froh, dass der ewige Regen endlich etwas nachließ und schließlich ganz aufhörte! Eigentlich empfinde ich es als angenehm, geradezu gemütlich, wenn Regen auf das WoMo-Dach trommelt, aber über viele Stunden ein derartig lautes Geprassel ertragen zu müssen, und das auch noch während der Nacht, ist nicht gerade schön...

Dementsprechend fühlte ich mich nach dem Aufstehen gegen 07:30 Uhr auch nicht so richtig ausgeschlafen. Ich beschloss deshalb und eben auch wegen des andauernden schlechten Wetters, einfach 'mal einen kompletten Tag Pause einzulegen! Man muss bedenken, dass ich ja seit Beginn meiner Reise vor etwa zwei Wochen eigentlich fast jeden Tag eine ziemliche Strecke fahren musste.

Mit Hilfe meines Reiseführers fand ich nur ein paar Kilometer von Kabelvåg entfernt, in der Nähe des winzigen Fischernests Kalle, eine sehr schöne, abgelegene Bucht mit kleinem Sandstrand, viel Grün und umgeben von für die Lofoten so typischen schroffen Bergen. Hier gab's neben einem anderen Wohnmobil nur ein paar Camper, die hier zelteten. Mein Wohnmobil ist auf dem Foto ganz unten rechts zu sehen.





Hier verbrachte ich tatsächlich den ganzen Tag, holte etwas Schlaf nach, machte einen langen Spaziergang und erledigte außerdem noch so einige Dinge, die in den letzten Tagen angefallen sind, wie z.B. die dringend überfällige Innenreinigung meines Wohnmobils und das Aktualisieren des "Logbuchs" (dort trage ich alle Übernachtungen, alle Tankungen, jeden Gasflaschenwechsel, auftretende Probleme, Reparaturen usw. ein). 

Samstag, 18. Juni 2016

Auf der Rennstrecke E6

Mit meiner Ankunft in Trondheim vor zwei Tagen ging das erste Drittel meiner Skandinavienreise, Fjordnorwegen, zu Ende. Für das zweite Drittel standen die Lofoten und das Nordkap auf dem Programm, während ich das letzte Drittel für die lange Rückreise über Finnland und Schweden nach Deutschland vorgesehen hatte.

Nun kann man aber Trondheim nicht gerade als Eingangstor zu den Lofoten bezeichnen, dazwischen liegen fast 900 Kilometer!

Für diese Strecke gibt's zwei mögliche Alternativen: Entweder man benutzt die manchmal auch als "Rennstrecke" bezeichnete, auf großen Strecken gut ausgebaute Europastraße E6, die die direkte Verbindung von Trondheim zu einem der in Frage kommenden Fährableger bildet, oder aber man fährt ab Steinker die FV17, den so genannten Kystriksveien, der landschaftlich zwar deutlich attraktiver ist, aber insgesamt sieben Fährverbindungen beinhaltet und für den man natürlich ein paar Tage mehr benötigt.

Ich musste mich, wieder 'mal aus Zeitgründen, für die erste Alternative entscheiden; die Wettervorhersage für die nächsten Tage war sowieso ziemlich mies, so dass mir diese Entscheidung nicht schwer fiel. Ich wollte die Fähre ab Skutvik nehmen, die mich auf die Lofoten bringen sollte; für die Strecke dorthin hatte ich zwei Tage eingeplant.

Meine Fahrt begann gestern, Freitag, in Trondheim, bei bestem Sonnenschein, der aber leider nur für etwa eine Stunde anhielt. Danach wurde es immer bewölkter, dann regnete es und an beiden Tagen, gestern und heute, hatte ich schließlich so ziemlich alles gesehen, was der Himmel "auf Lager" hatte: Regen in allen Variationen, dichten Nebel, Dunst, leichten Hagel und sogar etwas Schnee!

Einen ersten (kurzen) Fotostopp legte ich ein, als ich nach Nord-Norge einfuhr, einem Landesteil, der etwa ein Drittel Norwegens einnimmt und die Provinzen (norwegisch: Fylker) Nordland, Troms und Finnmark einschließt. Neben dem auf dem Foto abgebildeten imposanten Tor und einem kleinen Restaurant gab's allerdings so gut wie nichts zu sehen. Dort wurde gerade irgendetwas gebaut oder renoviert, daher gab es viel Lärm, schmutzige, teils sogar schlammige Wege, so dass ich mich nicht lange aufhielt.




Donnerstag, 16. Juni 2016

Über die Atlantikstraße

Heute wollte ich versuchen, bis nach Trondheim zu kommen, dabei aber einen Abstecher zur Atlantikstraße zu machen.

Die Atlantikstraße (norwegisch: Atlanterhavsvegen) ist ein etwa 8 Kilometer langer Abschnitt der Reichsstraße 63 zwischen den Orten Molde und Kristiansund. Durch ihren Verlauf mit acht Brücken über mehrere kleine Inseln ist sie eine beliebte Touristenattraktion. Besonders beeindruckend ist die mit 260 Metern längste der acht Brücken, die Storseisundbrücke, die eine Durchfahrthöhe von 26 Metern bietet und dadurch einen hohen "Buckel" bildet.

Da die Atlantikstraße direkt am Ausgang eines Fjords liegt, treten bei den Gezeitenwechseln zwischen den kleinen Inseln gewaltige Strömungen auf, wodurch diese Abschnitte auch bei einheimischen Anglern sehr beliebt sind. Bei starkem Wind oder gar Sturm werden die anrollenden Wellen oftmals gegen die Straße und die Brückenpfeiler gepeitscht und in die Höhe gepresst, sodass man, wenn man sich dort aufhält, sehr schnell in den Genuss von gründlichen Meerwasserduschen gelangt; auch bei einer Überquerung mit dem Fahrzeug sollte man in diesen Fällen sehr gut aufpassen.

Das alles wollte ich mir natürlich ebenfalls nicht entgehen lassen, leider stimmten aber wieder einmal die äußeren Umstände nicht mit meinen Wünschen überein!

Als ich morgens in Andalsnes losfuhr, hatte ich bestes Sommerwetter; weit und breit keine bedrohlichen Wolkenansammlungen zu sehen! Ich freute mich bereits, dass ich heute offensichtlich Glück mit dem Wetter haben sollte. Je näher ich aber der Küste und damit der Atlantikstraße kam, desto dunstiger wurde es und schließlich zog sich der Himmel ganz zu. Außerdem wehte überhaupt kein Wind; das Meer war glatt "wie in Kinderpopo"...

Naja, das Wetter macht halt, was es will. Ich frage mich manchmal, wann ich endlich lernen werde, mich nicht darüber zu ärgern... ;-)

Die Fahrt über die Atlantikstraße war trotzdem ein Erlebnis, obwohl ich sie mir vielleicht doch noch etwas spektakulärer vorgestellt hatte; ich bin sicher, dass meine Eindrücke bei passendem Wetter etwas besser gewesen wären. Und acht Kilometer sind ja auch ziemlich schnell durchfahren!



Mittwoch, 15. Juni 2016

Speedshopping in Ålesund

Da war doch 'was? Ach ja, iPhone kaputt!

Darum musste ich mich natürlich heute kümmern! Undenkbar, für den Rest der Reise auf das iPhone zu verzichten. Ich hatte ja auch noch ein iPad und sogar ein MacBook dabei, aber gerade unterwegs, also zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ist das Smartphone für mich sehr wichtig, erst recht, wenn man im Notfall tatsächlich auch 'mal telefonieren muss.

Nach einer Recherche im Internet stellte ich mit Schrecken fest, dass es in ganz Norwegen nicht einen einzigen Apple Store gab, nicht einmal in Oslo! Apple hat hier lediglich verschiedene Vertragspartner, bei denen man Apple-Produkte kaufen oder auch reparieren lassen kann; der am nächsten gelegene Laden befindet sich demnach in Ålesund.

Eigentlich wollte ich von Geiranger aus entweder nach Norden, über den Trollstigen nach Andalsnes und später weiter zur Atlantikstraße oder aber zuerst nach Westen, zur Vogelinsel Runde, und dann erst zur Atlantikstraße. Mein Missgeschick gestern mit dem Smartphone nahm mir zumindest für heute die Entscheidung ab; es ging also Richtung Nordwesten, nach Ålesund.

Der erste Höhepunkt, kurz hinter Geiranger, war der Aufstieg über elf Serpentinen von Meereshöhe bis auf 620 Meter Höhe auf die so genannte Adlerstraße, die die Orte Geiranger am Geirangerfjord und Eidsdalen am Norddalsfjord verbindet, und der anschließende Blick hinab auf den Geirangerfjord.

Als ich oben ankam, lag Geiranger noch zur Hälfte im Schatten; es war ja noch ziemlich früh.  Vor Anker lag jetzt die "Mein Schiff 1", die sich in der Nacht oder am frühen Morgen irgendwie heimlich in den Fjord geschlichen haben muss, jedenfalls habe ich nichts davon bemerkt! Der Ausblick von hier oben in beide Richtungen des langgestrickten Fjords und auf den Wasserfall "Die sieben Schwestern" war fantastisch!






Dienstag, 14. Juni 2016

Rushhour in Geiranger

Tagesziel heute war Geiranger, am gleichnamigen Fjord gelegen, neben den Lofoten und dem Nordkap das Highlight meiner Reise! Hier überfluten täglich Tausende von Touristen das kleine Örtchen, denn die Kreuzfahrtschiffe geben sich dort die "Klinke in die Hand". Schon vor Jahren hatte ich mir vorgenommen, hier einmal mit dem Wohnmobil zu übernachten und dabei einen Stellplatz möglichst direkt am Ufer des Fjords zu ergattern, um dieses interessante Treiben zu beobachten. Dieser Wunsch ist heute in Erfüllung gegangen! Aber schön der Reihe nach... ;-)

Meine Fahrt begann, wie gewohnt, sehr früh, das Wetter war traumhaft schön und ich fuhr auf der Straße 15 zunächst in Richtung Stryn, also nach Westen. Eine superschöne Strecke; die Straße wurde links und rechts flankiert von unzähligen Seen, 'mal kleinere, 'mal größere, und natürlich von Bergen, oft wieder ohne Baumbestand und schneebedeckt, schließlich bewegt man sich hier auf etwa 900 Meter über dem Meeresspiegel.

Es war fast windstill, dadurch ergaben sich Spiegelungen der Berge in den Seen, die ich in dieser perfekten Art noch nie gesehen hatte! Leider kann man immer dann, wenn einem an den schönsten Stellen ein "Wow" entfährt, natürlich wieder 'mal nicht anhalten! Von einigen Parkbuchten und Picknickplätzen aus konnte ich dann aber doch so einige schöne Bilder in den Kasten bekommen...




Irgendwann, direkt vor einem langen Tunnel, bog ich dann von der 15 auf die kleinere 63 ab, Richtung Geiranger.

Montag, 13. Juni 2016

Winterreise nach Lom

Nachdem mein WoMo gestern ja überwiegend faulenzen durfte, war es heute umso mehr gefordert, denn gleich zwei Fjells standen heute auf dem Programm! Als Fjell bezeichnet man in Skandinavien von der Eiszeit geformte Felsplateaus, Hochebenen oberhalb der Baumgrenze und mit tundraähnlicher Vegetation.

Oben auf einem Fjell zu fahren, ist normalerweise relativ einfach, da die Straßen dort überwiegend eben verlaufen und auch breit genug sind. Das Problem ist der Aufstieg (und natürlich auch der Abstieg) meist von Meereshöhe bis ins Hochgebirge, oftmals auf über 1.500 Meter, denn hier sind nicht nur extreme Steigungen bzw. Gefälle im Spiel, sondern die kaum enden wollenden Serpentinen sind außerdem oft nur einspurig ausgebaut; es gibt viele Ausweichbuchten, aber häufig nicht da, wo man sie gerade braucht...

Das erste, das Aurlandsfjellet, beginnt gleich kurz hinter Flåm, ab dem Dörfchen Aurland, und endet nach etwa 47 Kilometern kurz vor Lærdal. Viele Touristen fahren allerdings kurz vor Aurland in den Lærdalstunnel, der mit 24,5 km der längste Straßentunnel der Welt ist. Die Fahrt über ein Fjell, auf dem der ewige Winter und eine erstaunliche Ruhe herrschen, ist aber natürlich viel spannender!

Von den ersten Serpentinen, die noch im winzigen Aurland beginnen, bis zu einem spektakulären Aussichtspunkt oben auf dem Fjell sind's nur etwa zwei Kilometer Luftlinie. Acht Kilometer dagegen braucht das schmale Sträßchen, bis es sich die senkrechte Wand bis zu diesem Punkt emporgehangelt hat. Dabei eröffnen sich immer wieder fantastische Ausblick auf den nach unten "versinkenden" Aurlandsfjord, die mir allerdings verwehrt blieben, da ich mich mit vollster Konzentration und ohne Unterbrechung dem Straßenverlauf widmen musste. Während des Aufstiegs kamen mir insgesamt fünf oder sechs PKW entgegen; fast immer war gerade keine Ausweichbucht in Sicht, und so musste man sich im Schritttempo aneinander vorbeimogeln. Nicht auszudenken, wenn mir ein Wohnmobil, ein LKW oder gar ein Bus entgegen gekommen wäre, allerdings hätte ich, wenn ich richtig informiert bin, nach norwegischem Recht den Vorrang vor den bergab fahrenden Fahrzeugen.

Oben angekommen (puhhh...), erreicht man den bereits erwähnten Aussichtspunkt, den Stegastein. Vom Parkplatz aus führt eine hölzerne Aussichtsrampe über die Baumwipfel und bietet einen atemberaubenden Blick auf das tief unten gelegene Aurland und den Aurlandsfjord. Die Rampe ist ungefähr 30 Meter lang und befindet sich 640 Metern über dem Meeresspiegel! Das Ende der Plattform wird nur durch eine Glasscheibe abgeschlossen, die auch noch schräg nach vorne steht, und die den Eindruck, direkt über dem Aurlandsfjord zu stehen, noch verstärkt. Eigentlich bin ich schwindelfrei (außer in meinen Träumen;-), aber hier bin auch ich erst 'mal sehr vorsichtig bis vorne zur Glasscheibe geschlichen, um einen Blick senkrecht nach unten zu riskieren... ;-)












Sonntag, 12. Juni 2016

Einsteigen bitte...

Ich hab' sehr gut geschlafen und steh' Punkt 6 Uhr 30 auf. Meine für heute geplante Route nach Flåm ist mit 66 km zwar ziemlich kurz, aber schließlich hab' ich ja heute auch noch Einiges vor.

Kurz vor Flåm biege ich für einen kurzen, aber laut Reiseführer lohnenswerten Abstecher von der E16 auf die schmale, meist nur einspurig befahrbare Straße 601 zum winzigen Fischerdörfchen Undreadal ab.

Die Strecke dorthin ist Natur pur, 'mal abgesehen von der kleinen Straße, auf der ich mich befinde. Rechts wird man von einem quietschfidelen Sturzbach begleitet und auf beiden Seiten gibt's unzählige kleine Wasserfälle zu bestaunen, die von den Bergen herabstürzen. Da es noch sehr früh am Morgen war, habe ich fantastisches Licht, außerdem kommen mir auf der etwa 7 km langen Strecke höchstens zwei, drei PKW entgegen.


Im Ort gibt's es einerseits eine uralte Stabkirche (vermutlich eine der ältesten Kirchen Norwegens überhaupt; bei Dachreparaturen fand man die Jahreszahl 1147!), die allerdings von außen nicht mehr als Stabkirche zu erkennen ist. Leider stehe ich dort vor verschlossen Türen, sodass mir ihr besonderes Innere mit dem geschnitzten Leuchter, den verzierten Holzwänden und der Kanzel verwehrt bleibt; wann man dort hinein darf und wann nicht, konnte ich im Vorfeld leider nicht herausbekommen...

Zum anderen liegt der Ort, wie auch Flåm, sehr idyllisch am Aurlandsfjord und bietet außer ein paar Häuschen, einem Laden, einem Café und sogar einem winzigen Campingplatz nichts als wunderschöne Landschaft! So mag ich das... ;-)

Samstag, 11. Juni 2016

Bergen ohne Regen

Wusste ich gestern noch nicht, wie ich meinen Besuch in Bergen am besten organisieren sollte, war mir heute morgen nach dem Aufwachen plötzlich alles klar: Ich fuhr mit dem WoMo zurück in die Stadt, wieder zum Stellplatz an der Eishalle. Natürlich war immer noch alles besetzt, aber dieses Mal musste ich nur ein paar Minuten warten, bis das erste Fahrzeug einen Platz frei machte! Das Gute daran war, dass man auf diesem Stellplatz am Automaten bezahlen konnte und, vor allem, auch stundenweise! Ich löste also für 70 Kronen (etwa 7,60 €) ein Parkticket bis 16:00 Uhr (das erschein mir mehr als ausreichend), stellte mein Wohnmobil ab und fuhr mit der Straßenbahn, deren Haltestelle nur 300 Meter entfernt war, in die Stadt; das dauerte nur 15 Minuten und man war direkt im Stadtzentrum. Am Spätnachmittag, nach meiner Rückkehr, wollte ich dann noch ein bisschen „Strecke machen“…

Wer Bergen kennt, weiß wahrscheinlich, dass es dort fast ständig regnet; die Stadt gehört zu den regenreichsten in Europa! Ich hatte aber wieder ’mal großes Glück: Zum einen war von Regen keine Spur, es war sonnig, so etwa 19 bis 21 Grad. Zum anderen fanden in Bergen an diesem Wochenende die Hanseatic Days 2016 statt, eine Veranstaltung, die jedes Jahr von einer anderen (auch ehemaligen) Hansestadt ausgerichtet wird.
















So war heute natürlich noch mehr los als an einem gewöhnlichen Tag in Bergen. Der Bereich um den Hafen, der berühmte Fischmarkt und Bryggen, das noch berühmtere und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Hanseviertel, waren gerammelt voll, fast schon zu voll! Ich muss wirklich ’mal genau überlegen, ob es hier sogar noch etwas voller war als in Florenz...


Freitag, 10. Juni 2016

Von Oslo nach Bergen

Die beiden ersten Fahrtage von Oslo nach Bergen waren schon ’mal der Hammer! Ich glaube, der besonderen Schönheit der norwegischen Landschaft kann sich wohl niemand entziehen…

Bereits am Mittwochabend, nachdem ich nach meiner Ankunft in Oslo noch den Frogner-Park besucht habe, fiel bei mir die Entscheidung, dieses Mal auf einen ausführlicheren Besuch der Stadt zu verzichten und dafür lieber mehr Zeit für die landschaftlich reizvolleren Teile des Landes zur Verfügung zu haben! Ursprünglich war ja Oslo als Ausgangsstation sowieso nicht vorgesehen; ich wollte eigentlich mit der Fähre vom dänischen Hirtshals nach Kristiansand fahren und meine Reise im Süden Norwegens beginnen. Durch ein Frühbucherschnäppchen, das ich im Januar im Internet entdeckt habe, konnte ich aber für nur 80 Euro von Frederikshavn nach Oslo übersetzen; für diese Strecke muss man normalerweise 200 bis 300 Euro bezahlen!

Nach einer erholsamen Nacht, einer kleinen „Katzenwäsche“ und einem leckeren Frühstück konnte ich mich gestern also voller Erwartung auf meine lange, lange Reise begeben…

Zunächst ging es auf der als Autobahn ausgebauten E16 Richtung nach Drammen, danach auf der E134 immer „gen Westen“; auf dieser Straße sollte ich für den Rest des ersten Tags bleiben. Als Ziel hatte ich mir den kleinen Ort Røldal ausgewählt, der in einem sehr hübschen, tief eingeschnittenen Tal liegt, und der über mehrere Campingplätze verfügt.

Die E134 ist eine der wichtigsten norwegischen Straßenverbindungen und geht im Osten von Drammen nach Haugesund im Westen. Sie wird auch Haukelivegen genannt und führt über das fast 1.700 Meter hoch liegende Haukelifjell, auf dem das ganze Jahr über Schnee liegt.





Die ersten ein bis zwei Stunden vergingen wie im Flug; es ging ja erst einmal darum, die Umgebung der norwegischen Hauptstadt ohne größere „Blessuren“ zu verlassen.

Eine Seefahrt...

Der heutige Tag bestand im Wesentlichen aus der Fährüberfahrt von Frederikshavn nach Oslo. Ich bin schon gestern, während meiner kleinen Fahrradtour, beim Fähranleger der Stena Line gewesen und habe gefragt, wann der Check-In öffnen würde, man sagte mir, um 8 Uhr! Ich dachte mir also, so früh wie möglich einzuchecken, würde mir einen der vorderen Plätze in einer der Warteschlangen garantieren, und eventuell als einer der ersten auf die Fähre und damit auch wieder als erster herunterzufahren (kann natürlich auch genau anders herum sein...).



Als ich um genau 8:03 Uhr am Check-In eintraf, waren bereits mindestens zehn Wohnmobile eingecheckt, ebenfalls etliche PKW, Wohnwagen-Gespanne und einige LKW. Wie, zum Teufel, haben die das gemacht? Selbst wenn alle bereits weit vor 8:00 Uhr vor dem Check-In gewartet haben sollten, können die ein paar Minuten später unmöglich schon alle abgefertigt worden sein! Ich denke, die Auskunft, die mir eine junge Frau am Vortag gegeben hatte, war wohl falsch! Was soll's...

Dienstag, 7. Juni 2016

Nordlicht goes Nordkap

Wer sagt denn, Nordlichter könne man in Nord-Norwegen nur im Winter sehen?

Ich werde beweisen, dass das auch im Sommer möglich ist, denn schließlich bin ich --- selbst ein Nordlicht! Und alles andere als unsichtbar...

Meine große Nordkap-Tour, auf die ich nun schon so lange gewartet hab', hat endlich begonnen! Ich bin gestern, am Montag, morgens noch kurz beim Friseur gewesen, hab' danach beim Discounter Unmengen an Lebensmitteln "gebunkert" (Norwegen ist teuer!) und bin dann gegen 11:30 Uhr ganz gemütlich in Richtung Norden aufgebrochen...

Tagesziel war das dänische Århus, mit über 260.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Dort stand ich auf einem einfachen, eigentlich nicht besonders einladenden Parkplatz, aber dafür direkt in der Stadt und kostenlos. Im übrigen ist es mir bei reinen Übernachtungsplätzen eigentlich auch egal, wie sie aussehen, Hauptsache, ich fühle mich dort sicher! Durch die zentrale Lage bekam ich zusätzlich die Gelegenheit, mir die Stadt etwas genauer anzuschauen.

Heute morgen ging es dann weiter nach Frederikshavn, von dort aus geht nämlich morgen früh meine Fähre nach Oslo! Frederikshavn ist deutlich kleiner, verfügt aber über eine der längsten Fußgängerzonen Dänemarks, eine hübsche, alte Fischersiedlung und mehrere schöne Strände. Einer dieser Strände ist der einzige Palmenstrand in Dänemark.

Die Überfahrt morgen wird etwas mehr als neun Stunden dauern; gegen 18:30 Uhr werde ich hoffentlich von der Fähre rollen und mir einen Übernachtungsplatz in Oslo suchen können.



Ich habe, im Gegensatz zu meinen früheren Reisen in die USA, nach Australien und nach Neuseeland, wie schon in der Toskana auch jetzt keine festgelegte Reiseroute, allerdings sind manche Strecken fast obligatorisch, wenn man meine Hauptziele betrachtet.

Ich werde von Oslo aus zunächst in Richtung Bergen fahren und mich dann so langsam weiter nach Norden "vorarbeiten"; dabei habe mir unter anderem als Highlights Bergen, den Geiranger-Fjord, den Trollstigen, die Vogelinsel Runde, die Flåm-Bahn, die Atlantikstraße und Ålesund vorgenommen; Ziel nach dem ersten Drittel ist dann Trondheim.

Danach geht's auf schnellstem Wege auf die Lofoten, wo ich hoffentlich genügend Zeit habe, auch Schlechtwettertage "auszusitzen", um die Schönheit dieser Inselkette bei schönem Wetter genießen zu können. Weiter geht es dann über Narvik, Tromsø und Hammerfest zum Nordkap und eventuell, falls die Zeit reicht, auch noch bis Kirkenes, dem "Wendehafen" der berühmten Hurtigrute und nach Grense Jakobselv, direkt an der russischen Grenze.

Im letzten Drittel ist "Kilometerfressen" angesagt, denn schließlich muss ich irgendwann ja auch wieder zuhause sein! Die Rückfahrt soll über Finnland (Inari und Kittilä) bis an den Bottnischen Meerbusen gehen, danach an der schwedischen Ostseeküste entlang nach Stockholm und schließlich nach Malmö. Vielleicht klappt ja sogar noch ein Kurzbesuch in Kopenhagen...

Ich werde natürlich wieder versuchen, meine täglichen "Abenteuer" in kleine Berichte zu verpacken und bei Gelegenheit hochzuladen, will hier aber nicht zu viel versprechen! Zum einen setzt dies stabile Internet-Verbindungen voraus, zum anderen werde ich mich abends wahrscheinlich des Öfteren wohl auch lieber dem "Dolcefarniente" hingeben, als am Notebook zu arbeiten, denn immerhin muss ich wirklich lange und teilweise richtig anstrengende Strecken bewältigen. Mal sehen, wie's so klappt... ;-)