Seiten

Freitag, 20. Mai 2016

Fazit Schlei

Wie bereits gestern angekündigt, bin ich heute von Maasholm über Kappeln wieder nachhause gefahren, allerdings nicht, wie bei der Hinreise, über Schleswig, sondern über Eckernförde.

Eigentlich hatte ich vor, dort noch einen kleinen Stopp einzulegen und mir die Innenstadt und vor allem den Hafen anzusehen, aber das scheiterte leider daran, dass ich in akzeptabler Entfernung keinen Parkplatz gefunden habe, der für mein Wohnmobil groß genug gewesen wäre. Außerdem regnete es 'mal wieder, und so fuhr ich kurzerhand wieder aus der Stadt heraus, Richtung Autobahn. Eckernförde und Umgebung ist sowieso eine "eigene" Reise wert, dann hoffentlich mit besserem Wetter...

Meine fünftägige Kurzreise an die Schlei hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Rapsblüte, die ich dieses Mal in voller Pracht, sehr intensiv und vor allem hautnah (weil ich meist mit dem Fahrrad unterwegs war) genießen konnte!

Obwohl ich fast mein ganzes bisheriges Leben in Schleswig-Holstein verbracht habe, stelle ich immer wieder fest, dass ich davon eigentlich noch gar nichts so richtig gesehen habe. Gleichzeitig freue ich mich, dass mir diese Möglichkeiten jetzt in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

Zum Abschluss wieder eine kleine Übersicht sowie meine Reiseroute als Foto.

Steckbrief Schlei

Dauer inkl. Hin- und Rückreise: 5 Tage
Strecke: 330 Kilometer
Diesel: 33 Liter zu 33,00€ (geschätzt, weil nicht getankt)
Übernachtungen: 4 zu 56,00€ (im Schnitt 14,00€ pro Übernachtung)
Kosten: 104,30€ (für Diesel, Übernachtungen und Eintrittskarten)


Donnerstag, 19. Mai 2016

Von Maasholm zur Geltinger Birk

War die Fahrt von Schleswig nach Kappeln schon kurz, so kann man meine heutige Etappe wohl nur als "Katzensprung" bezeichnen: Gerade 'mal 11 km von Kappeln entfernt, fast an der Schleimündung, liegt Maasholm, ein winziges Nest, das überwiegend vom Tourismus lebt, aber auch einen bedeutenden Fischereihafen und eine Fischräucherei besitzt.

Vor einiger Zeit bin ich im Rahmen einer Schiffstour von Kappeln nach Schleimünde (so wird die Lotseninsel bezeichnet, die die Schlei von der Ostsee trennt) schon einmal in Maasholm gewesen, und schon vom Schiff aus konnte man damals einen gut besuchten Wohnmobil-Stellplatz ausmachen; der war mein heutiges Ziel! 

Aufgrund meiner frühen Ankunft erwischte ich einen wirklich tollen Platz, so nah am Wasser, wie es möglich war. Direkt vor mir lag der Wander- und Radweg, der rechts zum Hafen und links am Schleiufer entlang zur Ostsee führt.



Nachdem ich mich häuslich eingerichtet und die Stellplatzgebühr von 12 Euro bezahlt hatte, unternahm ich zuerst 'mal einen kleinen Spaziergang zum Bootshafen, der direkt neben dem Stellplatz liegt, und in den kleinen Ort, der aber, abgesehen von ein paar Restaurants und einem winzigen Supermarkt, nichts Besonderes bietet. 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Raps, bis der Landarzt kommt

Die Fahrt von Schleswig nach Kappeln war mit etwa 35 Kilometern nur kurz, aber bereits auf dieser Strecke sah ich im Überfluss das, weshalb ich mir (unter anderem) die Schlei als Reiseziel ausgewählt hatte: Raps, in voller Blüte, auf unzähligen und teilweise riesigen Feldern! Wenn dazu auch noch die Sonne scheint, dann hat dieses unglaublich intensive Gelb eine faszinierende Wirkung, finde ich. So habe ich tatsächlich hier schon einige Male angehalten, um Fotos zu machen; hätte ich gewusst, was mich auf meiner anschließenden Fahrradtour erwarten würde, hätte ich mir diese Stopps allerdings ruhig sparen können...


In Kappeln gibt es auf dem Gelände einer Werft am hinteren Ende einen gut ausgestatteten Wohnmobil-Stellplatz, der mit 12 Euro auch nicht zu teuer ist. Ich konnte hier sofort eine schöne Parzelle finden, obwohl der Platz noch (oder etwa schon wieder?) sehr gut belegt war; zwischen meinem Wohnmobil und der Schlei befand sich nur ein kleiner Sandweg und ein Stück Rasenfläche, das zu einem Rudersportverein gehörte. 

Dienstag, 17. Mai 2016

Von Herzögen und Wikingern

Ich hab' mich nun doch entschieden, noch einen Tag länger in Schleswig und vor allem auf diesem Stellplatz zu bleiben, allerdings wollte ich, sozusagen als kleine "Belohnung", einen Platz in der ersten Reihe, direkt an der Schlei, haben! Da es aber leider niemanden gab, der diese Bitte auch hätte durchsetzen können, musste ich eben selbst dafür sorgen... ;-)

Also, nach dem Frühstück SAT-Antenne eingefahren, Strom "abgestöpselt", von den Auffahrkeilen heruntergefahren, Kabeltrommel und Keile verstaut und dann aufgepasst, ob "vorne" etwas frei wird! Tatsächlich musste ich auch nicht lange warten. Wenn jemand vorhat, seinen Platz zu räumen, kann man dies natürlich auch sehr leicht an seinen Vorbereitungen, wie z.B. Stromkabel verstauen, erkennen...

Gegen 9 Uhr stand ich also auf meinem neuen Platz, mit schönem Blick auf die Schlei und den direkt vor meiner Nase liegenden Yachthafen. Das Wetter war, wie ja schon angekündigt, nicht so "prickelnd", allerdings gab's doch hin und wieder etwas Sonnenschein, und so machte ich mich bereit für meine heutige Fahrradtour. Da ich die Innenstadt, insbesondere die gesamte Fußgängerzone, schon gestern erkundet hatte, wollte ich heute das Schloss Gottorf besichtigen und das Wikinger-Museum Haithabu mit den dazu gehörenden Wikinger-Häusern besuchen.

Mir ist irgendwie so, als ob ich als Kind, vielleicht im Rahmen eines Schulausflugs, schon einmal im Schloss Gottorf gewesen wäre, aber das würde dann so lange her sein, dass es schon fast nicht mehr wahr wäre! Auf jeden Fall hab' ich keinerlei Erinnerungen an irgendwelche Details. Deshalb hatte ich mir schon seit Jahren gewünscht, diesen Besuch endlich 'mal nachzuholen, und in Verbindung mit einem WoMo-Aufenthalt in der Stadt passt dieses Vorhaben doch jetzt perfekt!

Im kleinen Info- und Tickethäuschen (vorne links auf dem Foto zu sehen) bettelte ich an der Kasse: "Einmal armer, alter Rentner, bitte!", wofür die nette Angestellte zunächst nur ein langgezogenes "Ooooooch..." übrig hatte und dann unerbittlich nachschob: "Macht 9 Euro plus Mitleid!". Mist, das Mitleid sollte ich also auch noch selbst aufbringen, Frechheit sowas... ;-)


Im Eintrittspreis ist die Besichtigung des gesamten Schlosses (damit würde man, wenn man alles ganz genau erkunden wollte, wahrscheinlich den gesamten Tag verbringen können), verschiedener Ausstellungen im so genannten Kreuzstall und in der Reithalle, weiterer Galerien und Ateliers verschiedener Künstler, die Nydamhalle sowie der zum Schloss gehörende, ca. 400 Meter entfernte Barockgarten enthalten, ein ziemliches Programm!

Montag, 16. Mai 2016

WK-316 auf Schleifahrt...

Nein, nicht Schleichfahrt, sondern wirklich Schleifahrt!

Um die Wartezeit bis zum Beginn meiner Nordkapp-Tour Anfang Juni etwas zu verkürzen, dachte ich mir, noch eine oder zwei Kurzreisen zu machen; heute ging es an die Schlei!

Ich wollte schon immer 'mal die Schlei etwas näher kennenlernen, von Schleswig bis Kappeln und Maasholm, vielleicht mit ein paar Tagen Zeit und möglichst während der Rapsblüte. Alles das passt jetzt! Bis auf das Wetter. Das könnte wirklich etwas besser sein...

Heute morgen, am Pfingstmontag, bin ich gegen 10:00 Uhr von zuhause losgefahren; um die Mittagszeit traf ich am Wohnmobilstellplatz am Stadthafen in Schleswig ein.

Dieser Platz ist sehr schön gelegen, direkt am Hafen, mit super Blick auf die Schlei. Im Preis von 16 Euro sind Ver- und Entsorgung, Strom, WiFi, Duschen, Toiletten und bis zu drei Personen eingeschlossen, ein Betrag, der für diese Leistung voll in Ordnung geht, finde ich.


Da das Büro des Hafenmeisters, bei dem man sich anmelden muss, über Mittag geschlossen ist, habe ich mir zuerst 'mal einen Stellplatz gesucht (direkt in der ersten Reihe am Wasser war leider nichts mehr frei; da hätte ich wohl noch etwas eher kommen müssen...), etwas gegen den Hunger getan und mir dann ein kleines Mittagsstündchen gegönnt ;-)

Um 15:00 Uhr war ich pünktlich beim Hafenmeister, der tatsächlich sehr sympathisch war; so stand es nämlich in den Bewertungen verschiedener Stellplatz-Apps. Hier erhält man dann auch einen sehr praktischen Stadtplan, ein paar Gutscheine, das Kennwort für die WiFi-Anmeldung und sogar noch eine hübsche, kleine Einkaufstasche (aus Stoff!) mit dem Aufdruck "Willkommen in Schleswig"; eine nette Geste!

Samstag, 7. Mai 2016

Fazit Italien

Seit gestern Abend bin ich wieder zuhause!

Meine Rückreise habe ich, wie geplant, am Donnerstagmorgen begonnen. Es ging, wieder bei  fantastischem Wetter, zunächst auf der Autobahn von Bardolino nach Bozen, danach über Meran und den Reschenpass, und schließlich über den Fernpass nach Deutschland, genauer gesagt, auf die A7 bei Füssen.

Eigentlich hatte ich mir Füssen als Tagesziel ausgesucht, aber weil ich sehr gut durchgekommen bin, war es noch etwas zu früh, um schon Feierabend zu machen. Ich bin deshalb noch bis Ulm weitergefahren und ließ mir dort von meiner Stellplatz-App anzeigen, welche Stellplätze in der Nähe in Frage kommen würden. Schließlich landete ich in einem kleinen Örtchen namens Öllingen (Baden-Württemberg), etwas nördlich von Ulm, in dem am Rathaus auf einem Parkplatz drei speziell für Wohnmobile gekennzeichnete Übernachtungsplätze vorhanden sein sollten. Die gab's tatsächlich, zwei davon waren bereits belegt; Glück gehabt! ;-)

Am Freitag früh hatte ich dann nur noch die A7 bis nördlich von Hamburg auf dem Programm; kurz nach dem Start teilte mir meine Navi-Siri (ich nenne sie alle Siri...;-) in einem etwas gelangweilt klingendem Ton mit: "Fahren Sie mehr als 500 km weiter". Na denn...

Meine erste etwas längere Reise mit dem eigenen Wohnmobil hat mir sehr gut gefallen! Alles hat so geklappt, wie ich es erwartet hatte; es gab wirklich keinerlei unliebsame Überraschungen oder gar Pannen! Das Wetter hätte vielleicht etwas besser sein können, aber das kann man ja leider nicht beeinflussen. Auf jeden Fall habe ich nicht etwa die falsche Jahreszeit gewählt; der viele Regen und die teilweise zu geringen Temperaturen waren, wie man sich wohl erinnern wird, ein Problem in ganz Europa!

Mir war natürlich klar, dass ich von meinem Reiseziel, der Toskana, nur einen Bruchteil würde kennenlernen können, und ich hatte im Vorfeld auch keine konkrete Reiseroute ausgearbeitet (auch wenn so mancher, der mich kennt, das kaum glauben wird...;-), aber die Orte, die ich in den ca. drei Wochen tatsächlich besuchen konnte, haben sich echt gelohnt, nicht zuletzt natürlich auch die wunderschöne, einmalige Landschaft der Toskana!

Ich war in Lucca, in Pisa, in Montecatini, in Florenz, in Greve und Radda, in San Gimignano, dann in Pienza, in Montecchiello und schließlich in Montepulciano. Die Tage in Venedig und an der Lagune in Punta Sabbioni sowie die Übernachtung in Bardolino am Gardasee waren für mich eine perfekte Abrundung und ein schöner Abschluss der Reise...

Für diejenigen, die es interessiert, hier noch einige statistische Daten und meine Reiseroute:

Steckbrief Italien

Dauer inkl. Hin- und Rückreise: 20 Tage
Strecke: 3710 Kilometer
Diesel: 366 Liter zu 406,52 € (im Schnitt 1,11€ pro Liter)
Verbrauch: 9,87 Liter auf 100 Kilometer
Übernachtungen: 19 zu 214,50€ (im Schnitt 11,29€ pro Übernachtung)
Kosten: 840,00€ (für Diesel, Übernachtungen, Maut, Eintritt/Tickets und Internet)

Das Foto zeigt meine Reiseroute in Italien sowie die Hinreise über die Schweiz und die Rückreise über Österreich.



Mittwoch, 4. Mai 2016

Lagune oder Gardasee...?

Anscheinend kommen mir die allerbesten Ideen nur bei einem oder mehreren Gläschen Rotwein... ;-)

Eigentlich hatte ich für heute eine vier- bis fünfstündige Fahrradtour geplant und würde dann den morgigen Donnerstag sowie den Freitag für die Rückreise nach Deutschland verwenden müssen. Eben ohne die Übernachtung am Gardasee!

Weil ich aber ja bereits gestern und auch vorgestern zwei kleinere Touren gemacht hatte, die schon einige Passagen der für heute geplanten, längeren Tour enthielten, hab' ich mir gestern Abend überlegt, die Tour für heute etwas zu kürzen, sehr früh loszufahren und dann hier noch am Vormittag auszuchecken (wäre sogar bis 12:00 Uhr möglich); auf diese Weise sollte doch wohl noch genügend Zeit bleiben, an den Gardasee zu fahren und dort den Abend zu verbringen...

Genauso hab' ich es heute auch gemacht! Bin um 6:40 Uhr aufgestanden (jawoll), hab' alles Notwendige erledigt, trotzdem noch gemütlich gefrühstückt (inklusive Brötchen fertigbacken) und bin dann kurz vor 8:00 Uhr losgefahren!

Wer verstehen will, warum mir diese Fahrradtour auf der Landzunge der Lagune von Venedig so wichtig war, muss einen Blick auf die Karte werfen. Genauer gesagt, auf die Satellitenansicht. Schaut man sich das Gebiet nordöstlich von Treporti an, fragt man sich unwillkürlich, wie es dort wohl aussehen würde; halb Land, halb Wasser, kaum Wege oder Straßen...

Ich habe schon in Deutschland und schon vor über einem Jahr auf www.komoot.de eine solche entsprechende Tour geplant und war nun sehr gespannt, ob ich die so überhaupt abfahren könnte.

Um es kurz zu machen: es war eine der schönsten Fahrradtouren, die ich je unternommen habe!

Erst einmal hatte ich wirklich perfektes Wetter; Sonnenschein pur, keine einzige Wolke zu sehen! Zweitens war es noch früher Morgen, wo die Luft noch ganz klar und das Licht irgendwie ganz besonders ist. Dazu kam die absolute Ruhe, die einem als zivilisationsgebeutelten Menschen sofort auffällt und die man schlagartig genießt!

Das Highlight aber war natürlich die Landschaft, jedenfalls als ich die dichter bewohnten Gebiete hinter mir hatte. Hier war alles flach, teilweise Satzwiesen, teilweise noch riesige Wasserflächen; ich fuhr auf winzigen Straßen oder Wegen zwischen ihnen hindurch.






Im Hintergrund hatte ich ständig die Alpen mit ihren schneebedeckten, weißen Gipfeln vor meinen Augen; ich hätte vorher nie gedacht, dass man sie von hier aus überhaupt sehen kann! Sie schienen mir so nah zu sein, dass ich fast glaubte, mit dem Fahrrad nur ein paar Stunden weiter fahren zu müssen, um sie zu erreichen... ;-)

Dienstag, 3. Mai 2016

La Serenissima

Heute habe ich endlich, nach fast sechs Jahren, wieder La Serenissima Repubblica di San Marco besucht!

Bitte? Was das sein soll? Achso, dieser etwas sperrige Begriff bezeichnete die damalige Republik Venedig und gilt heute als Beiname oder als so eine Art Synonym für Venedig; es bedeutet in etwa "Die Allerdurchlauchteste"... ;-)

Es ist jetzt zwar erst später Nachmittag, aber fast fünf Stunden Fußmarsch durch verschiedene Teile der Lagunenstadt und einige Fahrten mit dem Vaporetto (so bezeichnet man die in Venedig und in der Lagune von Venedig verkehrenden Wasserbusse) reichen mir vorerst 'mal! Aber alles schön der Reihe nach...

Vorgestern, also am Sonntag, habe ich die Toskana endgültig verlassen und bin nach Venedig gefahren. Um genau zu sein, natürlich nicht direkt nach Venedig (obwohl das auch ginge), sondern nach Punta Sabbioni, einem Ortsteil der Gemeinde Cavallini-Treporti. Die liegt an der Adriaküste auf einer Landzunge, die einen Teil der Lagune von Venedig bildet. Punta Sabbioni liegt dabei so ziemlich an der äußersten Spitze dieser Landzunge.

Die Fahrt von Montepulciano bis zur Autobahn war wieder sehr interessant, vor allem ergaben sich sehr schöne Blicke zurück auf die hoch über der Ebene auf einem Berg liegende Stadt; leider gab es keine richtigen Gelegenheiten, 'mal anzuhalten und Fotos zu machen. Die Strecke auf der Autobahn dagegen war eher langatmig, ich hatte immerhin etwa 500 km zu fahren! Abwechslung gab's hin und wieder nur durch teilweise schon sehr heftigen Regen, wieder einmal! Aber während der Fahrt ist das nicht so schlimm, und als ich die Autobahn endlich verlassen konnte und erst 'mal dringend tanken musste, hatte sich der Regen verzogen und es wurde wieder ganz erträglich.

Für die nächsten Übernachtungen habe ich mir Agricampeggio Al Bateo, eine Mischung aus Campingplatz und Stellplatz, ausgewählt, der vor allem nur etwa 400 m vom Bootsanleger entfernt liegt; von dort gehen die Boote nach Venedig, aber auch auf andere Inseln, wie Murano oder Burano.

Nach dem problemlosen Einchecken suchte mir einen schönen Stellplatz aus, danach folgten zunächst einmal die üblichen Dinge, wie Wohnmobil waagerecht aufstellen, Strom anzuschließen, Geräte aufladen und einiges mehr.

Nach einer kleinen Kaffeepause machte ich mein Fahrrad startklar und unternahm eine erste kleine Tour zur Spitze der schon oben erwähnten Landzunge, die in einer Mole endet, auf der ein mächtiger Leuchtturm steht. Direkt hier befindet sich nämlich die Einfahrt in die Lagune von Venedig, die jährlich Hunderte von Kreuzfahrtschiffen passieren, um nach Venedig zu gelangen. Der Himmel war zwar nach wie vor bedeckt, aber ab und zu blitzte die Sonne durch und tauchte die gesamte Umgebung in ein sehr schönes Licht.



Eigentlich hatte ich den gestrigen Tag für den Besuch von Venedig vorgesehen, aber das Wetter "zickte" leider immer noch etwas, und so hab' ich mich kurzerhand entschlossen, am Montag ausnahmsweise 'mal mehr oder weniger nichts zu tun (eine kleine Fahrradtour hab' ich aber dennoch unternommen!) und dafür erst heute mit dem Boot in die Stadt zu fahren, denn die Wettervorhersage für heute war richtig gut!